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23.03.2013
Jens Schröder

Neu: Dany Sahne Nuss Duett Weiße Schoko-Haselnuss + Dr. Oetker Paula Karamell

Kleines Pudding-Double-Feature bei snackjunkie.de. Zwei neue Puddings haben meine Neugier geweckt – und ich habe sie probiert. Da wäre zum Einen der Klassiker Dany Sahne mit der neuen Sorte Nuss Duett Weiße Schoko-Haselnuss – und zum anderen die mittlerweile sechste Paula-Sorte von Dr. Oetker – diesmal mit Karamell-Flecken.

Dany Sahne Nuss Duett Weiße Schoko-Haselnuss

Dany Sahne kenne ich ja schon seit der Zeit, als es nur eine Sorte gab und die in einem hohen Becher verkauft wurde – und nicht wie heute in den flachen breiten Bechern. Mittlerweile ist das Dany-Sahne-Sortiment ziemlich unüberschaubar geworden, immer wieder werden neue Varianten getestet.

Die neueste gehört zur Dany-Sahne-Sub-Sorte “Nuss Duett” und heißt “Weiße Schoko-Haselnuss”. In der gewohnten Vierer-Packung bekommt man einen Pudding mit Weiße-Schokolade- und Haselnuss-Geschmack, wobei gerade einmal 1,2% des Produkts aus weißer Schokolade und 3% aus einer “Haselnusszubereitung” besteht. Der Rest sind Milch, Sahne, Zucker & Co.

Geschmacklich bin ich etwas enttäuscht von dem lecker klingenden Pudding. Weiße Schokolade und Haselnuss passt doch nicht so gut zusammen, wie ich dachte. Zudem stören die kleinen Haselnuss-Krümel, die man als Gimmick noch unter den Pudding gemischt hat. Insgesamt kein Pudding, der ab nun einen regelmäßigen Platz in meinem Kühlschrank findet.

Wertung: 6 von 10 Punkten.

Dr. Oetker Paula Karamell

Ich bin ja ein kleiner Paula-Fan – vor allem von der Sorte mit Waldmeister-Wackelpudding-Flecken – einen leckereren Pudding gibt es meiner Meinung nach momentan nicht. Logischerweise musste ich mir also auch die neue Karamell-Paula kaufen.

Dabei handelt es sich um einen Pudding mit Vanillegeschmack mit Flecken aus Karamell-Pudding, die 30% des Produkts ausmachen. Und auch hier bin ich etwas enttäuscht. Der Vanille-Pudding und der Karamell-Pudding heben sich einfach nicht gut genug voneinander ab – etwas, das ja eigentlich gerade das Leckere an Paula ist – wie bei den Waldmeister-Flecken im Vanille-Pudding. Hier bekommt man stattdessen ein recht gleichförmiges Produkt, das zwar nicht schlecht schmeckt, aber eindeutig zu langweilig.

Wertung: 6 von 10 Punkten.

12.03.2013
Jens Schröder

Neu: Magnum No.1 First Kiss Crème Brulee & Magnum No.2 Loving Kiss Meringue et Fruits Rouges

Nachdem ich die Eis-Neuheiten für die Saison 2013 vorgestellt hatte, habe ich im örtlichen Rewe-Markt schon die beiden ersten neuen Sorten gefunden: die beiden Magnums der “5 kisses”-Aktion, die bereits zu Beginn des Jahres auf den Markt kommen. Natürlich habe ich sie sofort probiert – hier sind meine Eindrücke:

Magnum No.1 First Kiss Crème Brulee

Die erste Auffälligkeit zeigt sich schon im Kühlregal. Die beiden neuen Magnums sehen recht klein aus. Mit den alten Zeiten, als das Magnum noch ein großer Brpcken war, haben sie nicht mehr viel zu tun. Die jeweils 68 Gramm kleinen Eis-chen wurden zudem in kleinen Schachteln verpackt – der First Kiss in einem orangenen, der Loving Kiss in einem roten (siehe Foto).

Doch zum eigentlichen: dem Eis. Der First Kiss schmeckt sehr karamellig, kleine karamellisierte Zucker-Knusperstückchen im Eis verleihen ihm etwas Biss. Insgesamt eine exzellent aufeinander abgestimmte Komposition: Eis, Karamellsauce und helle Schokolade passen perfekt zusammen.

Wertung: 8 von 10 Punkten.

Magnum No.2 Loving Kiss Meringue et Fruits Rouges

Hier erklärt sich der Name nicht sofort. Daher das Zitat von der Packung: ein “Eis mit Sahnegeschmack, Fruchtsauce, getrocknete gesüßte Cranberry-Stückchen, mit weißer Schokolade umhüllte Baiser-Stückchen, umhüllt von Milchschokolade”. Es ist ebenfalls 68 Gramm schwer, hat ebenfalls 220 Kalorien und ist ebenfalls in einer kleinen Schachtel verpackt.

Geschmacklich ist der Loving Kiss aber ganz anders: Der erste Biss ist extrem frucht-saucig. Auch der Rest des Eises bleibt ein fruchtiges Vergnügen, dank der Sauce direkt unter der Schoko-Hülle. Die kleinen in weiße Schokolade gehüllten Baiserstückchen sind zudem eine tolle Idee. Die “getrockneten gesüßten Cranberry-Stückchen” hingegen fallen nicht sonderlich auf. Insgesamt ist es nicht so süß wie der First Kiss, aber mindestens genau so lecker.

Wertung: 8 von 10 Punkten.

6.03.2013
Jens Schröder

Neu: Bionade Cola.

Nun also auch eine Cola. Bionade war – die Älteren werden sich erinnern – mal hip. Es war die politisch korrekte Limo, die in einigen Szenen – was ist eigentlich aus den “Lohas” geworden? – stolz getrunken wurde. Massenhaft Nachahmer waren die Folge, Bio-Limos in zig Varianten und von zahlreichen Firmen und Marken. Bionade hingegen gibt es in manchem Biomarkt inzwischen gar nicht mehr, wohl nicht bio genug.

Inzwischen gehört das kleine sympathische Unternehmen Bionade zum Reich der Radeberger-Gruppe und damit zum Oetker-Konzern – Umsatzsteigerung ist also angesagt. Und in diese Strategie gehört natürlich auch eine Cola. Diese Cola kommt derzeit auf den Markt und natürlich musste ich sie als Cola-Junkie probieren.

Vorweg: Auch die Cola wird offenbar nach dem traditionellen Bionade-Verfahren hergestellt: “durch Fermentation natürlicher Rohstoffe (Wasser, Malz)” steht auf dem Etikett. Als Zutaten zudem u.a. dabei: “grüner Kaffeebohnen-Kräuter-Extrakt”. Nun gut. Von der Farbe her sieht die Bionade Cola tatsächlich aus wie Cola, das braune Etikett wirkt hingegen sehr unattraktiv.

Aber wie schmeckt sie nun? Mit einem Wort: Grauenhaft! Wer einen großen Schluck nimmt, mit der Hoffnung auf ein süßes, wohlschmeckendes, erfrischendes Erlebnis, wird bitter enttäuscht. Die Bionade Cola schmeckt muffig, hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack, der nach einer Viertelstunde noch nervt. Sie ist nicht sonderlich süß und hat mit dem Geschmack von Cola so ungefähr gar nichts zu tun. Ich habe schon viele Colas in meinem Leben getrunken – diese hier gehört zu den schlechtesten.

Wertung: 2 von 10 Punkten.

5.03.2013
Jens Schröder

Die Langnese- und Schöller-Neuheiten für die Eis-Saison 2013.

Der Frühling scheint endlich zu kommen, höchste Zeit für ein Eis. Die beiden großen Eishersteller des Landes, Langnese und Schöller, haben dem Handel und der Presse bereits mitgeteilt, welche neuen Sorten man in die Truhen der Kioske und Supermärkte bringt – snackjunkie zeigt sie:

Langnese:

Die womöglich interessanteste Neuheit des Jahres sind bei Langnese die “5 kisses” von Magnum. Gleich fünf verschiedene Magnum-Sorten, die im Laufe des Jahres auf den Markt kommen. Zwei ab Februar, zwei ab Juni und eins ab August. Die Geschmacksrichtungen Crème Brûlée, Tiramisù oder Schoko-Brownie klingen dabei sehr viel versprechend.

Ebenfalls sehr lecker sieht das Cornetto super blob aus, ein Cornetto mit Schokohülle über dem Eis. Sehr schlicht kommt “Stracciatella” daher – hier weiß man sofort, was man bekommt. Für die Kids kommt ein “Dino Egg” (Cola- und Zitroneneis mit Haribo-Fruchtgummi-Dinos im Inneren), sowie Twinni Orange Birne, zwei zusammengeklebte Eis.

Neu sind 2013 von Langnese zudem erstmals Magnum-Becher, mit denen man wahrscheinlich Ben & Jerrys und Häagen Dazs Konkurrenz machen will: Vanilla & Chocolate, Hazelunt & Chocolate, Choccolate und Chocolate & Raspberry sind die vier wenig innovativen Sorten.

Als Karton im Supermarkt gibt es zudem noch zwei verschiedene Cornetto-Multipacks. Im einen finden sich jeweils zwei kleine Cornettos in den Geschmacksrichtungen Classico, Kokos (!!!), Erdbeere und Haselnuss, im anderen ebenfalls jeweils zwei in den Richtungen Classico, Stracciatella, Schokolade und Karamell.

Schöller:


Auch bei Schöller gibt es ein paar viel versprechende Neuheiten. Am meisten freue ich mich hier auf die beiden neuen Manhattans – das Pendant zu Langneses Magnum. Es kommt in zwei neuen Geschmacksrichtungen auf den Markt: Cookies & Cream und Vanilla & Cookie Dough. Mir läuft schon das Wasser im Mund zusammen. Ebenfalls lecker sieht die Lion-Tüte aus.

Für die Kinder gibt es das bekannte Kaktus-Eis in kleinen Stücken in einem Becher, sowie Sunny, den Eiswagen, ein Schoko-Vanille-Eis in einer Auto-Waffel. Kommt bei den Kleinsten sicher gut an. Die Schöller-Schwestermarke Mövenpick kommt ebenfalls mit einem weiteren neuen Eis auf den Markt: als Gourmet Creation Pistazie Weisse Schokolade.

5.03.2013
Jens Schröder

Neu: McCurrywurst.

Jetzt habe ich sie auch endlich probiert, die neue McCurrywurst. Nach dem Nürnburger ist sie das nächste Produkt, mit dem etwas einheimische Imbiss-Kultur in die Burger-Bude kommt. Wie schon beim Nürnburger kommt die Wurst aus der Fabrik von Uli Hoeness.

Echte Currywurst-Fanatiker verstehen bei ihrem Lieblingsprodukt keinen Spaß. Und nur die Zubereitungsart, die sie mögen, ist die echte. Ob es eine Bratwurst ist, eine rote Wurst, eine mit oder ohne Darm – die Meinungen, welches die echte Currywurst ist, gehen auseinander. McDonalds bietet mit der McCurrywurst jedenfalls eine Bratwurst, kleingeschnitten in einer würzigen Sauce, dazu ein Brötchen und Currypulver zum Drüberstreuen – je nach Wahl in mild oder scharf.

Und wie schmeckt sie nun? Erstaunlich gut. Ich gehöre nicht zu den oben beschrieben Fanatikern, esse aber sehr gern alle paar Wochen mal eine Currywurst. Mir sind daher schon viele schlechte, aber auch sehr leckere begegnet. Und diese hier reiht sich dabei definitiv im oberen Drittel ein. Die Wurst schmeckt gut, die Sauce ist geschmackvoll, aber nicht zu scharf. Das Brötchen – zumindest meins – ist frisch aufgebacken und die Auswahl zwischen mildem und scharfem Currypulver ist auch eine gute Idee. Natürlich kann die McCurrywurst nicht mit der Lieblingscurrywurst – in meinem Fall diese hier – mithalten, ich habe aber schon viele viele Würste in Imbissen gegessen, die deutlich schlechter geschmeckt haben. Daher:

Wertung: 7 von 10 Punkten.

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