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29.02.2012
Jens Schröder

Italien: Ferrero-Overkill und 5 Kilo Nutella.

Mein treuer Leser und geschätzter Kollege Torsten Dewi alias Wortvogel war auf Sizilien und hat als Ehrenamts-Snackjunkie-Korrespondent ein paar eindrucksvolle Fotos mitgebracht, die ich Euch nicht vorenthalten will. So dominiert in Supermärkten die Ferrero-Marke Kinder das Snack-Geschehen, ist mit kompletten Regalreihen und riesigen Aktionsaufbauten omnipräsent:

Fast unglaublich ist die Tatsache, dass dort 5-Kilo-Gläser Nutella verkauft werden. Ich hätte es nicht geglaubt, hätte ich nicht das Foto von Torsten und dem Glas gesehen. Da stellt sich mir aber die Frage: Mit welchem Werkzeug holt man denn das Nutella aus einem solchen Riesenteil?

Richtig neidisch auf den Trip war ich dann beim letzten Foto. Überraschungseier mit Barbapapa-Figuren!!! Wie großartig ist das denn? Ich hätte wahrscheinlich meinen Koffer vollgepackt mit den Stangen:

29.02.2012
Jens Schröder

Neu: Ehrmann Grand Dessert Käsekuchen.

Ein Produkt, bei dem ich zunächst überhaupt nicht wusste, was mich erwartet. Ein Pudding? Ein Kuchen im Becher? Ein Joghurt, der nach Käsekuchen schmeckt? Laut Zutatenliste handelt es sich um “Qaurkdessert (wärmebehandelt) Typ Käsekuchen mit Fruchtzubereitung und feinem Kuchen”. Das Ehrmann Grand Dessert Käsekuchen gibt es gleich in vier Sorten: Erdbeere, Himbeere, Mandarine und Zitrone-Limette.

Ich habe die Sorten Himbeere und Zitrone-Limette probiert. Sobald man die Packung aufreißt, hat man zunächst einen recht langweiligen Anblick: reine weiße Quarkcreme. Die Erkärung: Kuchen (übrigens ganze 6% des Produkts) und Frucht finden sich unter der Creme am Boden des Bechers. Ein Versuch, das Zeug aus dem Becher auf einen Teller zu kippen, sodass Kuchen und Frucht oben sind, scheiterte. Die Quarkcreme ist also das erste, das man wahrnimmt, wenn man nicht gleich mit dem Löffel nach unten durchsticht. Sie schmeckt recht gut, leicht zitronig, frisch, aber unspektakulär.

Sobald ich dann aber auch die Fruchtzubereitung und den “feinen Kuchen” erreicht hatte, stellte sich bei mir eine ziemliche Enttäuschung ein. Der Kuchen ist meiner Meinung nach nicht wirklich “fein”, sondern besteht aus ein paar Bröckchen ohne großartigen Eigengeschmack. Die Fruchtzubereitung ist solide, schmeckte bei der Zitrone-Limette-Variante aber etwas zu bitter. Insgesamt ist das Label “Käsekuchen” völlig überflüssig, ein reines Werbegimmick, um mal wieder ein neues Dessert in die Regale zu bringen, denn nach Käsekuchen schmeckt das Ding nicht wirklich. Auf das Probieren der beiden anderen Sorten werde ich dankend verzichten.

Wertung: 5 von 10 Punkten.

28.02.2012
Jens Schröder

Neu: McCain 1-2-3 Frites Western Style.

In meiner Kindheit und Jugend gab es keine großartig fantasievolle Auswahl an Tiefkühl-Pommes. Sie schmeckten alle irgendwie gleich, unterschieden sich allenfalls in Form, Länge und Dicke. Seit einigen Jahren bringt McCain allerdings immer wieder neue Geschmacks-Varianten auf den Markt – bis hin zu bizarren Schöpfungen wie den Indian-Style-Pommes (indische Pommes!?!). Die neueste Variation, die McCain als “unsere Sorte des Jahres” ankündigt, sind nun die “1-2-3 Frites Western Style”.

Wie immer hat man dabei natürlich die Pommes selbst unangetastet gelassen, der Geschmack ergibt sich nur durch eine würzige Panade, die laut Zutatenliste 6% des Produkts ausmacht. Hat man die Pommes im Backofen zubereitet, nimmt man zunächst einen wirklich leckeren Geruch wahr, der das Wasser im Mund zusammen laufen lässt. Wie so oft kann der Geschmack diesen Geruch dann zwar nicht komplett bestätigen, dich die Western-Style-Pommes sind durchaus lecker.

Leider gibt die Zutatenliste keine genaue Auskunft darüber, welche Gewürze man für die Panade verwendet hat, für mich schmecken sie etwas nach Paprika, recht rauchig. Der Geschmack der Panade passt dabei ziemlich gut zum Kartoffel-Geschmack, er wirkt nicht als Fremdkörper wie damals bei den Indien-Pommes. Insgesamt eine leckere 1-2-3-Frites-Variante, der man eine Chance geben sollte.

Wertung: 7 von 10 Punkten.

27.02.2012
Jens Schröder

Neu: Red Bull – Red, Blue und Silver Editions.

Lustiger Zufall: Am Freitagmorgen erfuhr ich von den drei neuen Red-Bull-Editions, die im März nach Deutschland kommen soll – und am Freitagnachmittag entdeckte ich sie schon im Supermärktchen des Düsseldorfer Hauptbahnhofs. Ich habe das Wochenende dafür genutzt, sie zu probieren – hier ist mein Fazit:

Zur Erinnerung: die drei Editions Red, Silver und Blue sind wie das Original Energy-Drinks, allerdings mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen: Cranberry, Limette und Heidelbeere. Seit dem Start der Red Bull Cola im Jahr 2008 sind sie die erste Erweiterung des Red-Bull-Sortiments. Den Original-Red-Bull-Geschmack schmeckt man aus den drei Drinks nicht mehr heraus, sondern ausschließlich die drei neuen Geschmacksrichtungen. Die drei Editions schmecken und riechen nicht nur unterschiedlich, sie sehen auch unterschiedlich aus (von links nach rechts: Red, Blue, Silver):

The Red Edition:
Riecht durchaus angenehm himbeerig/erdbeerig, vielleicht auch nach Cranberry – eine Frucht, mit deren Geruch ich nicht so viele Erfahrungen habe. Der erste Schluck sorgt allerdings für Ernüchterung. Die Red Edition schmeckt matt, irgendwie abgestanden, wie ein billiger Red-Bull-Nachahmer, aber nicht wie Red Bull. Meiner Meinung nach überhaupt nicht lecker.
Wertung: 5 von 10 Punkten.

The Blue Edition:
Schmeckt frischer, spritziger als die Red Edition, auch nicht so abgestanden. Dafür spürt man einen leicht hustensaftigen Nachgeschmack. Insgesamt besser als Red, aber auch nicht so überzeugend.
Wertung: 6 von 10 Punkten.

The Silver Edition:
Die meiner Meinung nach beste der drei Varianten. Die Silver Edition schmeckt spritzig, frisch, nicht so künstlich wie die anderen beiden. Als Getränk mit Abstand dasjenige von den dreien, das ich wieder kaufen würde. Dennoch: an das Original-Red-Bull und die Red-Bull-Cola kommt keine der drei Editions heran.
Wertung: 7 von 10 Punkten.

26.02.2012
Jens Schröder

Neu: Langnese Power Crystal Blue, Yellow und Red.

Das zweite neue Langnese-Eis nach der Cornetto-Enttäuschung, das ich gefunden habe, ist das Kinder-Eis Power Crystal. Es existiert in drei Sorten/Farben, die ich natürlich alle drei kaufen musste. Der Name Power Crystal hat mit der TV-Animationsserie “Max Adventures” zu tun, die in Deutschland schon bei Super RTL zu sehen war. Held Max ist auch auf den drei Packungen zu sehen.

Als ich flüchtig auf die Verpackungen sah – und auch auf die Pressefotos – habe ich damit gerechnet, dass ich hier drei künstlich-bunte Wassereis kaufe. Doch weit gefehlt, nachdem ich die erste Packung aufmachte, blickte ich auf ein kleines, harmloses Milcheis. Alle drei Sorten bestehen aus einer kleineren Eissorte unten, einer größeren Eissorte oben und einem Kern, der offiziell eine Sauce sein soll, in meinem Fall aber ebenfalls fest war (vielleicht lag’s ja an meinem Gefrierfach, das den Kern zu hart werden lassen hat). Wie auch immer, hier sind meine drei Meinungen zu den Sorten:

Blue:
Laut Zutatenliste ein “Eis Erdbeer mit einer Sauce mit Heidelbeergeschmack und Vanilleeis”. Oben besteht es aus Erdbeereis, unten aus Vanilleeis, in der Mitte findet man einen Heidelbeer-Kern. Den Heidelbeer-Geschmack schmeckt man aber nur ganz leicht heraus, der Erdbeer-Geschmack dominiert das Eis. Schmeckt durchaus lecker, aber wegen der Standard-Eissorten Erdbeer und Vanille etwas unspektakulär.
Wertung: 6 von 10 Punkten.

Yellow:
Ebenfalls laut Packung ein “Vanilleeis mit einer Sauce mit Zitronen-Limetten-Geschmack und Eis mit Zitronengeschmack”. Hier findet man das Vanilleeis oben, daher steht der Saucen-Geschmack in deutlich besserem Verhältnis zum Eis. Die Sauce ist ziemlich lecker, erfrischend sommerlich. Das Zitroneneis unten schmeckt dafür kaum nach Zitrone. Insgesamt aber besser als die Blue-Variante.
Wertung: 7 von 10 Punkten.

Red:
“Schokoladeneis mit einer Sauce mit Erdbeergeschmack und Vanilleeis”. Oben findet man hier das Schoko-Eis, unten die Sorte Vanille. Hier hat man sich also nach der Devise “keine Experimente” für die Klassiker Schoko, Vanille und Erdbeer entschieden. Das Schoko-Eis und die Erdbeer-Sauce beißen sich allerdings ziemlich, die Sauce hätte wohl etwas dezenter sein müssen. Kein so gutes Zusammenspiel wie beispielsweise beim Langnese-Klassiker Königsrolle, der ebenfalls aus den drei Geschmacksrichtungen besteht.
Wertung: 5 von 10 Punkten.

24.02.2012
Jens Schröder

Red-Bull-Editions kommen nach Deutschland.

Die drei neuen Versionen des Energy-Drinks Red Bull, die in Österreich schon seit vergangenem Herbst erhältlich sind, lassen sich ab März auch in deutschen Supermärkten kaufen: “The Red Edition”, “The Silver Edition” und “The Blue Edition” mixen laut Hersteller die herkömmliche Red-Bull-Formel mit neuen Geschmacksrichtungen. So schmeckt die “Red Edition” nach Cranberry, die “Silver Edition” nach Limette und die “Blue Edition” nach Heidelbeer. Seit dem Start der “Red Bull Cola” 2008 sind die Editions die erste Erweiterung des Red-Bull-Sortiments.


(Quelle für das Foto: redbull.de)

20.02.2012
Jens Schröder

Neu: Schogetten Mandelkrokant.

Aller guten Dinge sind drei. Nicht nur Milka und Ritter Sport feiern derzeit mit neuen Schokoladen Geburtstag, auch die bei mir etwas in Vergessenheit geratenen Schogetten. Die Marke aus dem Hause Trumpf, die mittlerweile meist nur noch mit zwei, drei Sorten in Supermärkten vertreten ist, feiert den 50. Aus diesem erfreulichen Grund hat das Unternehmen die “Jubiläumssorte” Mandelkrokant auf den Markt gebracht.

Wer beim Namen Mandelkrokant so wie ich zunächst an eine feste Schokolade mit kräftigen Mandelstücken denkt, liegt falsch. Stattdessen bestehen die Schogetten – Zitat Zutatenliste – aus einer “gefüllten Alpenmilchschokolade mit Mandelcremefüllung (29%) und Mandelkrokant (5%)”. Die Mandelcreme dominiert die Schokolade dabei deutlich. Sie ist hell, sehr weich und schmeckt ein bisschen vanillig-milchig, mandel-marzipanig und absolut lecker. Die kleinen Krokantkrümel stören nicht weiter, sie fügen der Schokolade aber auch keine starke eigene Note hinzu.

Ich bin sehr positiv überrascht von den Jubiläums-Schogetten. Ich habe seit Jahren keine Schogetten mehr gegessen, hatte sie zwar als praktisch (wegen der einzelnen Stücke), aber nicht als sonderlich besonders oder innovativ in Erinnerung. Die Mandelkrokant-Sorte werde ich aber sicher nicht zum letzten Mal gekauft haben. Und: Unter den drei Schoko-Jubilaren sind sie sogar mein persönlicher Gewinner vor Ritter Sport und Milka.

Wertung: 8 von 10 Punkten.

19.02.2012
Jens Schröder

Aus den USA: Twix PB.

Dass ich ein großer Erdnussbutter-Fan bin, dürfte inzwischen bekannt sein. Klare Sache also, dass ich auch das Twix PB probieren musste und nun darüber schreibe. Der Twix-Ableger ist keineswegs neu, es gibt ihn in den USA mit einer Unterbrechung schon seit den 1980er-Jahren als Bruder des normalen Twix-Riegels. Das “PB” steht dabei für Peanut Butter, die Erdnussbutter ersetzt nämlich das Karamell des herkömmlichen Twix.

So weit so gut, man könnte meinen, der Twix-PB-Riegel wäre also der perfekte Snack für den Snackjunkie. Doch das ist leider nicht so. Denn: Neben der Erdnussbutter gibt es im Vergleich zum normalen Twix noch eine Änderung. Statt des hellen Kekses enthält das Produkt einen schokoladigen Keks, also einen der nach Kakao schmeckt. Und genau das ist meiner Meinung nach das Problem. Der erste Biss in den Riegel erfüllt den Mund nämlich sofort mit diesem Schoko-Geschmack, der noch dazu etwas streng ist. Der Erdnussbutter-Geschmack kommt dann zwar mit ein, zwei Sekunden Verspätung auch noch dazu, doch es gelingt ihm nicht, den Schokokeks-Geschmack zu verdrängen oder zumindest, ihn gleichwertig zu ergänzen.

Ich hatte gehofft, in Twix PB einen Alltime-Favoriten zu finden, doch gefunden habe ich nur einen mittelmäßigen Schokoriegel, den ich nicht wieder kaufen werde.

Wertung: 6 von 10 Punkten.

17.02.2012
Jens Schröder

Neu: Milka lila Stix.

Milka ist wohl die Süßigkeiten-Marke, von der es im Laufe eines Jahres die meisten neuen Produkte gibt. Ständig gibt es neue Schokoladensorten, ständig Specials zu Ostern, Weihnachten, etc., ständig bringt man den typischen Milka-Geschmack mit anderen Lebensmitteln in Verbindung – bis hin zum Frischkäse. Die neuen lila Stix sind keine Mega-Innovation, aber eine interessante Ergänzung zum Milka-Sortiment.

In der Packung finden sich 7-8 cm lange Stäbchen aus Keksteig und mit Alpenmilch-Schokolade umhüllt. Etwas besonders gibt es zum Geschmack nicht zu sagen, es sind halt Schokokekse, wie man sie sich vorstellt – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Die Stix sind durchaus lecker, ich hätte mir eine noch dickere Schokohülle gewünscht, so schmecken sie mir etwas zu keksig. Ein Bestseller werden die lila Stix wohl nicht werden, doch Freunde werden sie auf jeden Fall finden.

Wertung: 6 von 10 Punkten.

14.02.2012
Jens Schröder

Aus den USA: m&m’s Pretzel.

Was viele nicht wissen: Deutschland ist in Sachen m&m’s ein ziemliches Entwicklungsland. Während hier die Einführung einer dritten Sorte vor einigen Jahren schon eine Art Revolution war, gibt es in den USA neben Schoko-, Erdnuss- und Crispy-m&m’s u.a. auch welche mit dunkler Schokolade, mit Erdnussbutter und mit Mandeln. Vor einiger Zeit kam eine etwas außergewöhnliche Sorte hinzu: m&m’s Pretzel. Das Laugengebäck in den USA “Pretzel” heißt, weiß man spätestens seit dem “Pretzel”-Zwischenfall des Ex-US-Präsidenten George W. Bush.

Die Pretzel-m&m’s sehen von außen so aus wie ganz normale Erdnuss-m&m’s. Schneidet man sie durch, sieht man den Laugenteig im Inneren, der von Milchschokolade und der Zuckerhülle ummantelt wird. Schon beim ersten Biss fällt der ungewöhnliche Geschmack auf, ein völlig anderer als bei den in Deutschland erhältlichen süßen m&ms. Der Laugenteig ist nämlich tatsächlich etwas salzig, die m&m’s schmecken ein bisschen so, als hätte man Salzstangen mit Schokolade umhüllt.

Meine Lieblings-m&m’s wird die Pretzel-Variante aber nicht. Irgendwie dominiert der Teig zu sehr, sie schmecken zu wenig schokoladig, deutlich zu trocken. Um sie zu probieren, kann ich den Kauf eines Päckchens durchaus empfehlen, denn eklig sind sie wirklich nicht. Doch nach dem einmaligen Probieren werde ich sie mir wohl nicht mehr kaufen.

Wertung: 6 von 10 Punkten.

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